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M. J. Ruisseau, Gethsemane Schauspiel eines Lebens (AGMA-Verlag & Buchhandlung)
Gemobbt zu werden bedeutet, für den Menschen gehasst zu werden, der man ist, das Gefühl zu bekommen, nichts wert zu sein und sich letztendlich umbringen zu wollen,
nur weil einem anderen Menschen deine Schuhe
nicht passen.

(Maja J. Ruisseau)



Wie schwer es oftmals, gerade für Eltern, ist, die Begleiterscheinungen von massivem Mobbing bei den eigenen Kindern von den Begleiterscheinungen der Pubertät zu unterscheiden, das versucht Maja J. Ruisseau in ihrem Buch "Gethsemane Schauspiel eines Lebens" zu verdeutlichen.

"Da Gewichtszunahme oder Abnahme, ebenso wie plötzliche Introvertiertheit oder Aggressivität sowohl Folgen der Pubertät, als auch Folgen von Mobbing sein können, ist es für Aussenstehende oftmals nur sehr schwer zu unterscheiden", so die Autorin.

Der tägliche Kampf gegen sich selbt und die anderen, hin und hergerissen zwischen weiterleben und aufgeben wollen... darüber berichtet sie in ihrem ersten Buch „Gethsemane Schauspiel eines Lebens“.
Gethsemane Schauspiel eines Lebens (AGMA-Verlag und Buchhandlung)

„Der Auslöser das Buch zu schreiben, war ein Ereignis, das gegen Ende auch im Buch selbst erwähnt wird. Nach diesem Ereignis sagte ich zu mir selbst: Du hast zwei Möglichkeiten, Maja. Entweder du schreibst dir alles von der Seele, oder du gehst daran kaputt.“


Sie entschied sich für Ersteres und hat ihre Entscheidung bis heute nicht bereut. Und somit entstand ein Buch, das zunächst gar kein Buch werden sollte und nicht nur deshalb etwas Besonderes ist.

"Gethsemane Schauspiel eines Lebens" ist mehr als "nur" ein Buch über Mobbing an Schulen. Ein komplexer, spannender, fesselnder Roman, der aufgrund seiner Symbolik und Verschachtelung höchst anspruchsvoll und daher nicht nur ein Buch für Menschen ab 14 Jahren ist. Generationen übergreifend, fanden wir und das ISB in München bestätigte dies in seinem Gutachten vom Mai 2012:

Die Rezensentin kann den Roman wärmstens für die vorgesehenen Altersstufen empfehlen und schließt sich in diesem Fall gerne der Meinung des AGMA–Verlag an:

"Ein Roman, der nicht nur für Schüler, sondern auch für Eltern und Lehrer, für Menschen zwischen 14 und 99 Jahren geschrieben ist.
Sie alle werden sich irgendwo in Lindas Welt wiederfinden und zu ihrem großen Erstaunen vielleicht feststellen, dass dies ein Roman ist, der Antworten auf Fragen gibt, die jeder von uns im tiefsten Innern mit sich trägt."



Maja J. Ruisseau, Gethsemane Schauspiel eines Lebens (Mobbing an Schulen, AGMA-Verlag & Buchhandlung, Nach einer wahren Geschichte)
Ein offizielles Statement der Autorin zum Thema Mobbing lautet, neben den Statements von bekannten Persönlichkeiten aus Politik, Film und Fernsehen, auf der Homepage
von Herrn Klaus-Dieter May (www.mobbing-web.de), u.a. wie folgt:

"Mobbing" ist mit seinen Folgen ein schleichender Prozess, der mehr und mehr die Persönlichkeit des Betroffenen zu verändern beginnt, manche verlieren sie sogar gänzlich. Viele sind betroffen, was aktuelle Statistiken zum Thema "Mobbing an Schulen" bzw. "Suizid bei Jugendlichen" leider bestätigen, doch kaum jemand spricht darüber. Vielleicht auch deshalb, weil man sich nicht mehr im Kindergarten- oder Grundschulalter befindet, wo man für jede Kleinigkeit noch zu den Eltern rannte, so nach dem Motto: "Mama, der Robin ist immer so gemein zu mir." Auch möchte man es sich selbst nicht eingestehen, dass man ein Außenseiter ist und nicht dazu gehört. Ähnlich wie beispielsweise bei Missbrauchsfällen, schämt man sich einerseits und andererseits sucht man die Schuld zunächst bei sich selbst. Man beginnt sich einzureden, dass man "selber Schuld" sei, dass man es "nicht besser verdiene", dass man "nichts wert" sei,
dass man "es verdiene so behandelt zu werden", etc.